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Tourismus in Wissenschaft und Praxis

Universität Eichstätt kooperiert mit vhs und TSC

Mit grossem Elan und auch sichtbarem Erfolg treiben vhs und Touristisches Service Center Arberland (TSC) das grenzüberschreitende EU -Projekt  „Touristisches Destinationsmanagement  Bayerischer Wald – Sumava“ derzeit voran. Dabei ist den Projektverantwortlichen bewusst, dass im Sinne der Nachhaltigkeit und Fortführung der Aktivitäten über den Bewilligungszeitraum hinaus eine wissenschaftliche Begleitung  und Evaluierung notwendig und zweckmäßig ist. In einem öffentlichen Vergabeverfahren hat der Stiftungslehrstuhl Tourismus an der Katholischen Universität Eichstätt den Zuschlag für diese Aufgabe erhalten...

Der renommierte Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Harald Pechlaner, früherer Geschäftsführer des Tourismusverbandes Tirol, der in vielen nationalen und internationalen Expertengremien vertreten ist, wird sich persönlich stark in die Umsetzung der Handlungsfelder einbringen. Unterstützt wird er dabei von der wissenschaftlichen Assistentin (Doktorantin) Monika Bachinger, die mehrjährige Erfahrung in der Regionalentwicklung mitbringt.


Von rechts: Vhs-Geschäftsleiter Herbert Unnasch und Tourismusreferentin Susanne Wagner mit
Prof. Dr. Harald Pechlaner  und Assistentin Monika Bachinger beim Strategiegespräch.

Bei einem Strategiegespräch informierte Tourismusreferentin Susanne Wagner, die auch das TSC leitet, dass „durch ein groß angelegtes Kampagnenmanagement das Interesse an grenzüberschreitenden Tourismusaktivitäten im Arberland und in den benachbarten Bayerwald-Landkreisen gewaltig ist“. Ebenso wie umgekehrt Nach Ansicht von Vhs- Geschäftsleiter und Projektleiter Herbert Unnasch „ geht es jetzt darum, den Projektverlauf aus der
Vogelperspektive zu verfolgen und eine praxis –und wissenschaftlich fundierte Kommunikationsstrategie zu entwickeln“.  Prof. Pechlaner macht den Projektverantwortlichen Mut und weiß aus Erfahrung: „Die Entwicklung eines gemeinsamen Destinationsmanagements und damit auch das langfristige Ziel einer gemeinsamen Tourismusregion braucht Zeit. Aber irgendwann muss man einfach damit anfangen.“ Susanne Wagner sieht das genauso: „Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ist ohnehin zu viel Zeit vergangen. Andere Tourismusregionen und –länder freuen sich dank ihrer langjährigen Werbeaktivitäten längst über tausende von Gästen und noch mehr Übernachtungen aus unserem Nachbarland Tschechien.“ Die wissenschaftliche Begleitung umfasst neben der Erhebung von empirischen Daten die strategische Entwicklung einer grenzüberschreitenden Vernetzungsqualität unter besonderer Berücksichtigung der Kundensicht und –wünsche. Dabei steht zunächst die Bedeutung und Wertschöpfung des grenzüberschreitenden Tagestourismus für Industrie und Handel im Mittelpunkt der Studie. Weiterhin leistet der Stiftungslehrstuhl Tourismus Unterstützung bei der Produkt – und Angebotsentwicklung, sowie beim Benchmark  für das grenzüberschreitende Destinationsmarketing. Ein erster Zwischenbericht der Studie und damit auch Handlungsempfehlungen wird es bereits im Herbst diesen Jahres anlässlich eines Tourismustages geben. Im Frühjahr 2009 plant die Universität Eichstätt zudem ein internationales Kompetenzforum Tourismus im ArberLand, bei dem es vor allem um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch sowie Best-practice-Beispiele europäischer Grenzregionen gehen soll.

 

              
          

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